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Nach jeweils 2 bis 3 cm Naht ziehen Sie den Faden fest an.
Mit dieser Methode lassen sich alle Muster perfekt verbinden. In der Naht treffen die
entsprechenden Reihen der beiden Teile genau zusammen, so dass auch bei Streifen-,
Jacquard-, Rippen-, Struktur- und Lochmustern der Rapport vervollständigt werden kann.
Erlaubte Abweichungen
Oft wird bei glatt rechts Gestricken empfohlen, die Querfäden paarweise zusammen zu
nähen. Sie verbinden auch hier zunächst die Anschlagsreihen miteinander. Dann fassen Sie
den 1. Querfaden auf der rechten Seite auf, dann den 1. und 2. Querfaden auf der linken,
den 2. und 3. auf der rechten Seite, den 3. und 4. auf der linken, usw. Ob Sie die
Querfäden lieber einzeln oder paarweise zusammennähen, bleibt letztendlich Ihnen
überlassen. Probieren Sie beides aus und entscheiden Sie sich für das bessere Ergebnis!
Manchmal ist es besser, anstelle des Querfadens die Mitte der letzten Masche vor, bzw. der
ersten Masche nach der Randmasche für die Naht zu verwenden. Nämlich dann, wenn das
Muster zwingend genau eine linke oder rechte Masche an dieser Stelle vorsieht (z.B. bei
Patentmuster). Die beiden halben Maschen jeder Seite ergeben zusammen eine ganze Masche.
Auch wenn die Ränder nicht so gleichmäßig aussehen, wie sie sollten (siehe Stricktipp:
Schöne Ränder), kann man das Gesamtergebnis verbessern, indem man die Maschenmitte für
die Naht verwendet.
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Noch ein Tipp
Schöne Nähte sind nicht ausschließlich Mittel zum Zweck, sie können durchaus auch als
schmückendes Element verwendet werden. Dekorative Außennähte, die zusätzlich noch
überstickt werden können, sind immer ein Blickfang! Wenn Sie diese Nähte besonders
betonen möchten, stricken Sie die betroffenen Randmaschen in einer Kontrastfarbe oder
einem Effektgarn. Schließen Sie die Nähte in der oben beschriebenen Weise, jedoch
diesmal ausnahmsweise von der Innenseite her. Außen erscheint dann ein sauberer Steg aus
Randmaschen. |
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